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Kolumne 23/2019


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am letzten Samstag fand das zweite Treiser Brückenfest statt. Das halbe, "gefühlt" eher das ganz Dorf war auf und um die große Lumdabrücke in Treis versammelt. Fast alle Treiser Vereine, zahlreiche Sponsoren, viele Anwohner und - was mich ganz besonders gefreut hat - viele Bewohner der Treiser Gemeinschaftsunterkunft haben zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Festes beigetragen. Richtig gut fand ich, dass nicht nur Treiser sondern auch viele Staufenberger, Daubringer und Mainzlarer Bürgerinnen und Bürger gekommen waren. Dieses große Interesse unserer Bevölkerung zeigt, dass mit dem Treiser Brückenfest der Zeitgeist vieler Staufenberger getroffen wird.

Solch ein buntes, für alle Menschen offenes Volksfest kann man sich als Bürgermeister einer Stadt mit Menschen ganz vieler Nationalitäten nur wünschen. Ich hoffe, wir bleiben auch in Zukunft weiterhin so weltoffen wie wir dies am letzten Samstag uns selbst aber sicher auch vielen weiteren Menschen gezeigt haben.

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen des Magistrats noch bei Pfarrer Andreas Lenz sowie bei allen Mitwirkenden für ihren fantastischen Einsatz ganz herzlich bedanken. Jeder konnte sehen, dass ihr richtig viel Arbeit in die Vorbereitung und Umsetzung dieses Festes gesteckt habt. Dieser ehrenamtliche Einsatz war und ist etwas ganz Besonderes.
Aber nun zu einem anderen Thema: Wie in jedem Frühjahr häufen sich auch in diesem die Beschwerden über hoch stehendes Gras auf unseren öffentlichen Grünflächen. Hier gilt es erneut Aufklärungsarbeit zu betreiben. Wir hatten schon im Jahr 2012 in vielen Veranstaltungen sehr ausführlich, wie ich finde, erklärt, dass wir gerade im Interesse einer sicheren Zukunft unserer Kinder ein wenig mehr sparen müssen. Eine Sparmaßnahme betrifft dabei die Reduzierung der Schnittkosten unserer Grünflächen. Dabei unterscheiden wir unsere Grünflächen nach der Häufigkeit ihrer Nutzung. Die Grünflächen in unseren Kindergärten gehen den Grünflächen auf den Spielplätzen und Friedhöfen und diese wieder allen übrigen Flächen vor. Nachdem wir in den letzten Wochen die Grünflächen auf den Kindergärten, Spielplätzen und Friedhöfen haben mähen lassen, sind nun alle übrigen Grünflächen dran. Wir denken, damit den Bedürfnissen auf eine sichere Nutzung der Grünflächen und gleichzeitig unserem gemeinsamen Interesse an einem dauerhaft ausgeglichenen Haushalt gerecht zu werden.

Seit letztem Freitag wird die Buslinie 371 über die B3a umgeleitet. Der Grund hierfür liegt in der Vollsperrung der Landesstraße von Daubringen zum Gießener Nordkreuz. Dieses Teilstück der Landesstraße ist voraussichtlich bis zum 30. September wegen einer anstehenden Brückeninstandsetzung voll gesperrt. Anlieger können die Landesstraße von Daubringen aus bis zur ersten Brücke über die A 480 befahren. Eine Umleitung ist über Alten-Buseck, die Hangelsteinstraße und die L 3475 eingerichtet.
Diese Baumaßnahme nutzt die Firma Erletz, für den Lumdatal-Expressbus eine neue Route zu testen. Zunächst für den Zeitraum der Baumaßahme fährt der Expressbus aus der Rabenau kommend bis zur Ersatzhaltestelle in der Didierstraße, die in Höhe der Gaststätte "Santa Maria" neu eingerichtet worden ist. Die Bushaltestelle Wingertsbaum entfällt vorerst. Von der Ersatzhaltestelle Didierstraße fährt der Expressbus über die Ortsumfahrung Mainzlar und den Zubringer auf die B3a auf. Anschließend verlässt er an der Abfahrt Ursulum den Gießener Ring und fährt über die Grünberger Straße zur neuen Haltestelle Berliner Platz (statt Behördenzentrum). Von dort fährt er weiter bis zur Endstation am Gießener Bahnhof. In der Gegenrichtung fährt der Expressbus ab der Haltestelle am Gießener Bahnhof neu die Haltestelle Südanlage (statt Behördenzentrum) an, um anschließend über die Grünberger Straße zur Auffahrt Ursulum und von dort wieder über den Gießener Ring, die B3a, den Zubringer und die Ortsumfahrung Mainzlar zur Ersatzhaltestelle in der Didierstraße zu gelangen. Ab da geht's wieder weiter über die alte Strecke quer durchs Lumdatal bis zur Endstation in Londorf.

Auch mit dieser neuen Route braucht der Expressbus von Londorf bis zum Gießener Bahnhof nur 35 Minuten. Von der Haltestelle Ev. Kirche in Treis kommen Sie schon nach 26 Minuten am Gießener Bahnhof an und von der neuen Haltestelle Didierstraße in Mainzlar sind es bis zum Gießener Bahnhof gar nur 21 Minuten. Unter Berücksichtigung der oftmals quälend langen Zeit der Parkplatzsuche sind Sie mit dem Auto von keiner der genannten Haltestellen schneller am Gießener Bahnhof. Ein Umstieg auf den Expressbus lohnt sich also!

Vor gut zwei Wochen hat Staatssekretär Dr. Stefan Heck vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Freiwillige Feuerwehr Staufenberg als Feuerwehr des Monats Mai 2019 ausgezeichnet. Bereits vor zwei Jahren hatte unsere Feuerwehr oder besser gesagt die Feuerwehrdamen mit der speziell auf Frauen zugeschnittenen Werbekampagne "Andere können gerne Prinzessinnen . Und du?" auf sich aufmerksam gemacht und großen Zuspruch erhalten. Nun folgte mit der Wahl zur 'Feuerwehr des Monats' eine weitere Auszeichnung, die sogar mit 500 EUR dotiert ist.
Sicher sind auch Ihnen die großen Banner vor dem Feuerwehrhaus Mitte und der Stadthalle aufgefallen. Mit weiteren Slogans wie "Genau deine Größe" oder "Genau DU fehlst" werben dort ausschließlich weibliche Mitglieder der Einsatzabteilung für den Beitritt weiterer Frauen in unsere Feuerwehr. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Bereits heute sind 15 Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg aktiv.

Staatssekretär Dr. Heck führte in seiner Rede hierzu aus: "Wer glaubt, dass die Feuerwehr eine reine Männerdomäne ist, der irrt." Recht hat er, wie ich finde. Die Freiwillige Feuerwehr Staufenberg hat mit ihrer pfiffigen Werbekampagne für mehr Brandschützerinnen in ihren Einsatzabteilungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass zur Mitarbeit in der Feuerwehr dringend auch Frauen gebraucht werden. Sie sind eine Bereicherung für jede Feuerwehr. Deshalb spreche ich unserer Freiwilligen Feuerwehr mit ihren Feuerwehrdamen auch im Namen des Magistrats nochmals meinen herzlichen Glückwunsch zur Wahl als 'Feuerwehr des Monats Mai 2019' aus.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Peter Gefeller
Bürgermeister

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