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Namenserklärung


Bei der Eheschließung soll eine Namenserklärung zur Bestimmung des Ehenamen abgegeben werden. Zum Ehenamen können die Ehegatten den Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung geführten Namen des Mannes oder der Frau bestimmen.

Geben die Ehegatten keine Erklärung ab, führen sie ihre zur Zeit der Eheschließung geführten Namen auch nach der Eheschließung.

Ein Ehegatte, dessen Name nicht Ehename wird, kann durch Erklärung beim Standesamt seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung geführten Namen dem Ehenamen voranstellen oder anfügen.

Der verwitwete oder geschiedene Ehegatte behält den Ehenamen, kann aber seinen Geburtsnamen oder den Namen, den er bis zur Bestimmung des Ehenamens geführt hat, wieder annehmen oder diesen Namen dem Ehenamen voranstellen oder anfügen.
Nach einer Eheschließung im Ausland, bei der kein Ehename bestimmt wurde, kann eine nachträgliche Namenserklärung nach § 1355 Abs. 1 BGB zur Bestimmung eines Ehenamens von beiden Ehegatten abgegeben werden.

Vertriebene und Spätaussiedler, deren Ehegatten und Abkömmlinge, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind, können durch Erklärung beim Bundesverwaltungsamt oder beim Standesamt Bestandteile ihres Namens ablegen, die das deutsche Recht nicht vorsieht (Vatersname), die ursprüngliche Form eines nach dem Geschlecht abgewandelten Namens oder eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder Familiennamens annehmen.

Auch nach einer Einbürgerung kann die Namensführung durch eine Erklärung der deutschen Schreibweise angepasst werden.

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