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Sehenswürdigkeiten


Staufenberg
Das Wahrzeichen der Stadt Staufenberg - die Burg - bestehend aus der Unterburg- und Oberburg ist bereits von weither im Lumda- und Lahntal zu sehen. In den Mauern der Unterburg ist ein weit über die Grenzen Hessen hinaus bekanntes Hotel und Restaurant beheimatet. Die Oberburg zieht alljährlich viele Besucher an. Die Altstadt Staufenbergs mit ihren vielen Fachwerkhäusern ist immer einen Besuch wert. Staufenberg besitzt seit dem Jahre 1336 die Stadtrechte. Bei der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg Staufenberg im Jahre 1233 befand sich die Burg im Besitz der Grafen von Ziegenhain. Nach dem Inhalt der Urkunde scheint sie schon zur Zeit Friedrichs, Grafen von Ziegenhain und Wildungen, bestanden zu haben. Über Jahrhunderte ist Staufenberg bei seinem Auftreten in geschichtlichen Quellen ein Gegenstand der Politik gewesen. Abwechselnd haben Hessen, Mainz und die Ziegenhainer diese Burg in Kriegs- und Friedenszeiten für ihre Zwecke genutzt. 1858 erwarben die in Gießen studierenden Prinzen Ludwig - der spätere Großherzog Ludwig IV. - und Heinrich von Hessen-Darmstadt die Unterburg und sorgten für ihre Wiederherstellung. 1925 ging sie durch Geländetausch in den Besitz des Hessischen Staates über. Seit September 2002 gehört die Oberburg der Stadt Staufenberg. Die Unterburg mit Hotel- und Restaurantbetrieb ging in private Hände über.



Treis an der Lumda
Für die Zeit vor der Jahrtausendwende fehlen schriftliche Belege über Treis. Aufgrund seiner besonderen Lage war dieser Ort jedoch schon weitaus früher bewohnt. Dies beweisen die überhängenden grottenartigen Quartzfelsen, die primitiven Jägerkulturen in der älteren Steinzeit als Dauerwohnplätze dienten. Erster urkundlicher Beleg für Treis ist der Verkauf der Grafschaft Ruchesloh an das Erzstift Mainz im Jahre 1427. Zeugen adeliger Vergangenheit sind in Treis noch sichtbar. Es handelt sich um die "Burg Milchling" (Bild links) am Südufer der Lumda und die "Burg am Wasser" am Nordufer der Lumda. Rechts auf dem Bild ist der neue Teil des sog. "Ellhauses" (heute als Edelhaus bezeichnet), Stammsitz derer von Schutzbar genannt Milchling. Beide abgebildeten Gebäude sind heute im Privatbesitz.

Auf der anderen Lumda-Seite gegenüber der Burg Milchling findet sich noch ein kleiner Rundturm mit Spitzdacht, dem sog. Erker. Dieser gehörte zum ursprünglichen Bestand der eins stark befestigten zweiten Burganlage, welche ab 1550 durch das Gechlecht der Milchling errichtet wurde. Die Anlage ging 1656 an den Landgrafen Hessen-Kassel und wurde Sitz der landesherrlichen Verwaltung. Sie diente zunächst als Rentei und Justizamt, später auch als Staatsforstamt.
Auf den Grundmauern der Burg wurde 1801/1802 ein dreigeschossiges, kubisches Gebäude errichtet: das Amtshaus. Das Grundstück befindet sich ebenfalls in Privatbesitz.



Die bis heute das Ortsbild prägende, einst wehrhafte Kirche, die mit Sichertshausen und den ausgegangenen Dörfern Dodenhausen, Nieder- und Oberseilbach eine Pfarrei bildete, steht inmitten des Ortes auf einer nach Süden springenden Bergnase und wird von einem annährend kreisrund, von einer Mauer umzogenen Kirchhof umgeben. Heute zählt Treis aufgrund seiner zahlreich vorhandenen Fachwerkhäusern mit zu den schönsten Ortschaften des Lumdatals.

Mainzlar
Die Mainzlarer Kirche wird als das älteste Bauwerk des Ortes erstmals 1566 im Saalbuch von Kirchberg erwähnt. Die als Filial zum Sendbezirk Kirchberg gehörende Kapelle, die wohl ursprünglich nur der einfachen Seelsorge diente, steht nördlich der Brunnenstraße.

Im Jahre 1654 wurde die Kirche grundlegend renoviert.



In unmittelbarer Nähe zur Kirche und zur alten Schule entstand 1880 während der Amstzeit von Bürgermeister Vogel V. ein zweieinhalbgeschossiger Klinkerbau (Fotoreihe Mitte). Dieser wurde zunächst als Schule und dann als Rathaus der ehemaligen selbständigen Gemeinde Mainzlar genutzt.

Ein weiterer Klinkerbau findet sich in der Hachborner Straße (Fotoreihe rechts). Dort war später die Schule untergebracht, heute wird das Gebäude vom Musikzug genutzt. 

Daubringen

Neben einigen privaten Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, finden sich ansonsten kaum historische Gebäude, die für den Stadtteil einst eine bedeutende Rolle einnahmen.

Ein wichtiges Gebäude für die Landwirte war früher das Wiegehäuschen in der Gießener Straße. Das exponierte im Bogen der Hauptstraße gelegene, kleinformatige Gebäude hat einen annähernd quadratischen Grundriss. In seiner unmittelbaren Nähe stand früher auch das Leiterhäuschen der Feuerwehr. Das Wiegehäuschen wurde im Zuge der Dorferneuerung Daubringen im Jahr 2017 rundum saniert. Auch die darin nach wie vor vorhandene Viehwage wurde in dem Zuge gereinigt und ist funktionstüchtig.



Das Backhaus in der Waldstraße, nahe der Gießener Straße, markierte früher einen älteren Straßenverlauf. Das Gebäude wurde um 1800 errichtet. Schmuckelement des sonst ausschließlich auf seine Funktion ausgerichteten Gebäudes ist das halbrunde Entlüftungsfenster oberhalb der Eingangstür. Das Backhaus wird noch heute von Daubringer Bürgerinnen und Bürger als selbiges genutzt. Das Dach und der Schornstein wurden ebenfalls im Zuge der Dorferneuerung im Jahr 2017 erneuert.

Das alte Schulhaus, welches als "Adelhof" von Herrn von Rodenhausen 1807 erworben wurde, wurde bedauerlicherweise abgerissen. Auf seinen Grundmauern wurde aber die heutige Waldschule errichtet.


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