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Vom Antrag zur Bescheidübergabe...


Unser Stadtteil Daubringen wurde dieses Jahr ins Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen. Hierüber freuen wir uns ganz besonders.

Bereits im September 2009 hatte die Stadtverordnetenversammlung den Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm beschlossen.

Die derzeitige bauliche Situation und die zu beobachtende sinkende Lebensqualität im Bereich des alten Ortskernes von Daubringen war einer der Gründe für den Antrag der Stadt auf Aufnahme in das Programm der Dorferneuerung.

Am 23. Juli 2009 gab es eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung auf die am 28. September 2009 eine Art Workshop mit interessierten Daubringer Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt wurde.

Bedingt durch eine hervorragend und professionell durchgeführte Moderation des Abends, waren die von dem geplanten Projekt begeisterten Bürgerinnen und Bürger sofort im Thema und ließen ihrer Gedanken bei den gestellten Fragen und Aufgaben

 

"Was gefällt mir in Daubringen richtig gut?",

 "Was brauchen wir in Daubringen?" und  

"Handlungsansätze für die Dorferneuerung"

 

freien Lauf.

Alles in allem war dies eine sehr gelungene "Auftaktveranstaltung", die das Interesse der direkt Betroffenen mehr als deutlich zeigte.

Neben geforderten Plätzen und Orten, bei denen sich Jung und Alt wieder ein wenig näher kommen können, wurden auch spezielle Um- und Ausbaumaßnahmen von bereits bestehenden Plätzen und zentralen Begegnungsstätten gewünscht und anhand selbst gefertigter Skizzen dokumentiert.

Jedoch wurden auch konkrete Beispiele zur Beseitigung von baulichen Missständen im Ort genannt.

Dabei ging es nicht nur um die vorhandenen öffentlichen Gebäude und Plätze, sondern durchaus auch um private (ehemalige) Wohnhäuser und zumeist landwirtschaftliche Nebengebäude.

Diese liegen hauptsächlich entlang der Ortsdurchfahrt, im Bereich der Straßen Borngasse, Schulgasse, Große Gasse und Kleine Gasse. Hier befindet sich der historisch gewachsene alte Ortskern von Daubringen. Hier sind auch viele der tatsächlichen und der potenziellen Leerstände zu verzeichnen.

Der Stadt geht es nach einer Aufnahme des Stadtteiles Daubringen hauptsächlich darum, Lebensqualität wieder zurück in die alten Ortskerne zu bringen.

Ein wichtiger Aspekt aus Sicht der Stadt ist die Maßgabe, in Zukunft möglichst auf die Neuausweisung von Baugebieten zu verzichten, um der Bevölkerung gerade die alten Ortskerne wieder ans Herz zu legen, damit sie diesen wieder mit Leben füllen.

Hierzu gehört neben der Unterstützung bei privaten Um- und Ausbaumaßnahmen sicherlich auch die Förderung und Unterstützung bei der Wiederansiedlung von Gewerbe und Dienstleistern, die das Leben im alten Ortskern einfacher und vielseitiger machen.

Auch müssen aus Sicht der Stadt bestehende rechtliche Hürden und Maßstäbe in Sachen "Denkmalschutz" genauer betrachtet werden. Es soll Besitzern von innerörtlichen Baulücken und älteren - energetisch nicht mehr zeitgemäßen Gebäuden - durchaus erlaubt sein, neue Wege in Sachen Bebauung, auch in alten Ortskernen, zu gehen. Nur so lässt sich neues Leben neben Althergebrachtem kombinieren.

Diesen Sommer erhielt die Stadt Staufenberg die Zusage, eine Förderung für unsere Dorferneuerung Daubringen zu erhalten. Den positiven Bescheid hat der Staatssekretär Steffen Saebisch vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in einem feierlichen Rahmen am 31.08.2011 an die Stadt übergeben: Daubringen ist Förderschwerpunkt in den nächsten neun Jahren!

 




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