Navigation überspringen
Fotovorschau und Logo ausblenden
Q-Navigator
Quick-Navigator:
Suche:

Kolumne 47/2018


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2018 neigt sich dem Ende, Weihnachten steht nun vor der Tür. Wir freuen uns auf Feiern im Familien- und Freundeskreis, auf ein paar freie Tage ohne Hektik und Alltagsstress.

Die geruhsame Zeit zwischen den Jahren lädt dazu ein, das ablaufende Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen sowie erste Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Viele Menschen ziehen eine persönliche Bilanz; viele blicken aber auch auf die Ereignisse der letzten Monate zurück.

Wie ich aus Gesprächen und Briefen weiß, war 2018 für viele Staufenbergerinnen und Staufenberger ein bewegtes Jahr. Einige unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben Erfreuliches erlebt, Erfolge verzeichnet oder einen Neuanfang gewagt; andere mussten Krisen bewältigen oder leidvolle Zeiten durchstehen. Manche schauen mit gemischten Gefühlen auf das kommende Jahr, andere haben wieder Zuversicht gewonnen und neue Pläne gefasst.
Als Bürgermeister unserer Stadt blicke ich auf ein gutes Jahr zurück. So konnten wir in diesem Jahr erstmals nach nun fast 25 Jahren alle unsere Kassenkredite und damit unsere größten "Altlasten" loswerden. Dies ermöglicht uns einen etwas sorgenfreieren Blick in die Zukunft. Gerade unsere junge Generation wird diese gute Nachricht sicher freuen.

Vieles von dem, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben, hat in diesem Jahr zudem Gestalt angenommen. Zu nennen sind dabei: Der Beginn des Kita-Anbaus in Treis, der Endausbau der Straßen Am Vogelsang und Am Schiffenweg verbunden mit der Teilsanierung des Festplatzes in Staufenberg, die Kanal- und Straßensanierung in der Ringstraße in Treis, der Start des Aktivparks Lumdatal, der Umbau des Jugendzentrums Mitte, der nur dank des fantastischen Einsatzes der Gruppe "Staufenberg vereint" möglich war, und am Ende natürlich auch die unfassbar schnelle Vermarktung des Baugebiets am alten Reitplatz.

Und welche Projekte nehmen wir uns nun für das kommende Jahr 2019 vor? Bei diesen ist an erster Stelle die Erschließung des Baugebiets "Auf der Schautanz" in Mainzlar zu nennen. Mit diesem neuen Wohngebiet werden wir die Attraktivität unserer Stadt gerade für junge Familien weiter steigern. Hierzu passt, wie ich finde, der bereits begonnene Bau des DRK Multifunktionsgebäudes in Daubringen, auf dessen Fertigstellung zum Ende des nächsten Jahres schon heute ganz viele Kinder aber auch viele Kulturinteressierte sehr gespannt warten.
Als weiteres "Fremdprojekt" wird sicherlich der Landkreis Gießen nach dem gerade begonnenen Abriss des alten REWE-Marktes an gleicher Stelle auch mit dem Neubau der gemeinsamen Grundschule für Staufenberg, Mainzlar und Daubringen beginnen. Zudem dürfen wir uns bis zum kommenden Herbst auf die Fertigstellung des MEDZENTRUMs in der Vitalen Mitte freuen.
An eigenen Projekten werden wir auf dem Mainzlarer Sportplatz mit dem Aktivpark Lumdatal "das" Leuchtturmprojekt schlechthin des gesamten Tals fortsetzen und alle Aktiven unserer Feuerwehr können sich bereits heute auf den Bau des schon lange gewünschten Übungsturms auf dem Hof der Feuerwehr Mitte freuen.

In Treis möchten wir den Straßenendausbau im Baugebiet "Am Sonnenberg" aber auch den Glasfaserausbau im Falltor- und im Streitkopf-Gebiet umsetzen. Gemeinsam mit dem Zweckverband Lollar-Staufenberg wollen wir zudem Teile der Oberen Burgstraße sanieren. Neben dem aktuell schon laufenden Kita-Anbau sollen auch das Dach und die Außenfassade des Kita-Altbaus in Treis erneuert werden.

In Staufenberg selbst wollen wir den Friedhof mit einem rollstuhltauglichen Weg, einen neuen Containerplatz und einer neuen Schöpfstelle aufwerten. Gleichzeitig möchte dort ein heimischer Gärtner den schon länger geplanten Memoriam-Garten gestalten.

Die Umsetzung all dieser Projekte beruht auf den Stärken unserer Bewohner; auf der Tatkraft und Kreativität, der Initiative und dem Einfallsreichtum aller, die in unserer Stadt ein Amt bekleiden, ihren Job ausfüllen oder sich in Initiativen und Vereinen engagieren; aber auch auf unsere Unternehmer, die unserer Stadt die Treue halten; auf die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr, die gleich da sind, wenn es irgendwo brennt; auf alle Bürgerinnen und Bürger, die Kranke besuchen oder sich für die Dorferneuerung einsetzen.

Sie alle tun etwas für ihre Mitmenschen und für unsere Stadt. Sie alle machen vielleicht keine Schlagzeilen, aber sie bewegen viel für unsere Stadt. Und deshalb möchte ich ihnen allen an dieser Stelle vielmals danken.

Mein Dank gilt aber auch den Menschen, die an den Feiertagen ihrer gewohnten Arbeit nachgehen und damit für alle den "Betrieb" aufrechterhalten, sowie denjenigen, die sich gerade an Weihnachten um ihre Mitmenschen kümmern.

Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich für allgemeine Ziele einsetzen, die etwas für ihre Mitmenschen tun, sie erfüllen unsere Stadt mit Leben, sie machen Staufenberg wärmer und freundlicher. Sie stehen für Werte, die nicht nur zukunftsfähig, sondern auch für unsere Zukunft nötig sind: für Solidarität und Verantwortungsbewusstsein, für Mitmenschlichkeit und Engagement. Dies sind Werte, die wir seit je mit Weihnachten verbinden und die heute so aktuell sind wie eh und je.

In diesem Sinne, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich Ihnen ein frohes Fest und ein paar besinnliche Stunden zwischen den Jahren.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Peter Gefeller
Bürgermeister

  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung