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Kolumne 45/2018


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

dem Förderverein Kindertagesstätte Mäuseburg Staufenberg gratuliere ich herzlich zum Gewinn einer MEDA Küche im Wert von 5.000 EUR. Kita-Leiterin Margit Pfeffer konnte es letzte Woche gar nicht fassen, dass die Kita Mäuseburg das Rennen um diese im Internet ange-botene Küche gemacht hat. Mein Dank gilt an dieser Stelle unserer Mitarbeiterin Natalie Kern, die dieses Projekt federführend begleitet hat, aber auch den Mitwirkenden des Fördervereins sowie allen, die mit ihrer Stimmabgabe diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.

Und nun zur Ortsbeiratssitzung in Treis, die letzte Woche im Gasthaus Zum Bahnhof statt-gefunden hat. Wieder einmal konnte Ortsvorsteher Roland Ehmig neben allen Beiratsmit-gliedern auch ganz viele Treiser Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen. Für einige Gäste mussten sogar noch weitere Stühle besorgt werden.

Ein erstes großes Thema war die Erneuerung der Ortsstraßen. Hier konnte ich über die im nächsten Jahr geplante Sanierung der Oberen Burgstraße berichten. Der Zweckverband Lollar-Staufenberg (ZLS) möchte dort für 315.000 EUR den maroden Kanal sanieren. Zu-sammen mit dem ZLS wird die Stadt anschließend die Straßendecke erneuern. Da es sich dabei um keine grundhafte Sanierung handeln wird, werden auf die Anlieger auch keine Straßenausbaubeiträge umgelegt. Lediglich der eigene Wasser- und Kanalanschluss wird - soweit er erneuerungsbedürftig ist - von den Anliegern zu zahlen sein.

Gleiches geschieht gerade im Moment in der Ringstraße. Dort erneuert der ZLS zur Entlas-tung der Anlieger der Hohl- und der Kirchstraße für rund 700.000 EUR den Kanal. Anschlie-ßend wird im gemeinsamen Auftrag des ZLS und der Stadt die Straßendecke erneuert. Au-ßer eventuell für das eigene Grundstück anfallende Wasser- und Kanalkosten werden die Anlieger der Ringstraße für diese Maßnahme nichts zahlen müssen. Wenn es die Witterung zulässt, möchte die Baufirma bis Weihnachten gerne noch die erste Asphaltschicht verlegen.

Anschließend sollen im neuen Jahr die Abschlussarbeiten durchgeführt werden. Die Anlieger bitte ich bis dahin noch um ein wenig Geduld.

Über das Entfernen der Poller in der Hauptstraße, das beidseitige Parken in der Buchwald-straße und das Bürgersteigblockieren in der Altvaterstraße bis hin zu Straßenlöchern in der Großen Busecker Str. wurden sodann weitere Probleme in den Ortstraßen angesprochen.

Anschließend gab Ortsvorsteher Ehmig aus seiner Sicht bestehende Bedenken gegen das Hundehospiz im alten Bahnhofsgebäude wieder. Diese Bedenken wurden von einigen Teil-nehmern jedoch nicht geteilt.

Weiter wurde ein an das Friedhofsamt herangetragenes Problem diskutiert. Immer wieder werden dort Anträge gestellt, zweistellige Wahlgräber vorzeitig räumen zu dürfen. Es handelt sich in den meisten Fällen um Gräber, bei denen die Erstbestattung schon zehn oder mehr Jahre zurückliegt und bei der zweiten Bestattung die Nutzungsfrist des Grabes um die vor-geschriebene Ruhefrist verlängert wurde. Fristen von 30 bis teilweise 40 Jahre erscheinen einigen Nutzungsberechtigten zu lang. Hohes Alter, gesundheitliche Probleme oder keine Nachkommen werden als Gründe gegen eine weitere Grabpflege angeführt. Auf Anregung der Bürger sprach der Ortsbeirat nun die Empfehlung aus, in der Friedhofssatzung eine Klausel aufzunehmen, mit der gegen Zahlung einer Pauschale eine vorzeitige Beendigung der Grabpflege ermöglicht werden könnte.

Zum Schluss der Sitzung ging's um die ehemalige Genossenschaftshalle im Treiser Edelgar-ten. Dort hat derzeit die Firma Rysse ihren Sitz. Mit der bevorstehenden Erweiterung der firmeneigenen Sandgrube könnte sie ihren Firmensitz jedoch in das neu zu erschließende Gewerbegebiet an der Mainzlarer Didierstraße verlegen. Sollten sich diese Umzugspläne nicht realisieren lassen, könnte die bisher nur angemietete Genossenschaftshalle auch er-worben werden. Für den Fall benötigt die Firma Rysse jedoch alle Räume, so dass der von einigen Vereinen gewünschte Vereinsraum nicht geschaffen werden könnte. Eine abschlie-ßende Meinung zur weiteren Nutzung der Genossenschaftshalle äußerste der Ortsbeirat nicht.
Was den Schwerlastverkehr von und zur Sandgrube betrifft, empfahl der Ortsbeirat allerdings das Anbringen eines wegweisenden Firmenschildes hinter der Lumdabrücke. Langfristig sollten die LKWs ganz aus dem Ort verschwinden. Mit der Erweiterung der Sandgrube in Richtung Mainzlar könnte dies Wirklichkeit werden.

Am letzten Sonntag begann sie wieder, die Adventzeit. Sie ist immer eine besondere Zeit im Jahr, kündigt sie doch nach christlichem Verständnis die Ankunft von Jesus Christus an und bereitet alle, die gern Weihnachten feiern, auf das große Fest vor.

Kann es sein, dass wir früher die Adventszeit viel stärker als heute als eine herausgehobene Zeit empfanden? Ich glaube, viele Menschen haben diesen Eindruck. Liegt er vielleicht darin begründet, dass die Menschen sich früher noch nicht so viel leisten konnten und nicht überall von Reizen und Angeboten überflutet waren? Konnten sie deshalb die Weihnachtszeit mit ihrem Lichterglanz und den besonderen Gaben noch als etwas ganz Besonderes erleben? Oder liegt es an einer verklärenden Erinnerung an die eigene Jugendzeit? Vielleicht spielt ja beides eine Rolle, wer weiß.

Was sich geändert hat, ist sicher, dass die Hektik in der Vorweihnachtszeit immer mehr zu-genommen hat und die Gabentische immer reichhaltiger werden. Dem Sog, sich in den Weihnachtstrubel zu stürzen und nach passenden oder überraschenden Geschenken für die Familie oder Freunde zu suchen, kann sich wohl kaum jemand entziehen. Umso mehr freuen wir uns über stille kleine Feiern mit Tannengrün und Lichterglanz, mit alten Liedern und Plätzchen nach Großmutters Art.

Denn trotz allen Kommerzes haben Advent und Weihnachten ihre Bedeutung als besinnliche Zeit immer beibehalten. Weihnachten hält eine Botschaft bereit, die alle, Christen wie Nicht-Christen, anspricht. Weihnachten kündet von Werten, die überall hoch gehalten werden. Nächstenliebe, Frieden auf Erden, Erlösung - das bewegt die Menschen bis heute. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Peter Gefeller
Bürgermeister

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