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Kolumne 40/2018


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am letzten Sonntag haben 4.613 Staufenbergerinnen und Staufenberger ihre Wahl zum 20. Hessischen Landtag getroffen. Bei 6.442 Wahlberechtigten entsprach dies einer sehr guten Wahlbeteiligung von 71,6 Prozent. Sie lag damit um exakt 4 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Die Staufenberger Ergebnisse haben wir auf unserer Homepage www.staufenberg.de eingestellt. Damit diese Wahl so reibungslos ablaufen konnte, bedurfte es wieder vieler Helferinnen und Helfer, die über den ganzen Tag die Wahl sicherstellten und anschließend bis spät in den Abend hinein mit dem Auszählen der Stimmzettel beschäftigt waren. Im Namen des Magistrats möchte ich mich an dieser Stelle bei diesen Menschen ganz herzlich bedanken. Erst durch ihr ehrenamtliches Engagement konnte die Wahl sicher ablaufen. Ohne den Einsatz von engagierten Bürgerinnen und Bürgern ist die Durchführung einer Wahl mit vier Wahlbezirken und einem Briefwahlbezirk überhaupt nicht durchführbar. Deshalb kann es nicht hoch genug geschätzt werden, dass viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren freien Sonntag opferten, um unser aller Grundrecht auf eine allgemeine, freie und geheime Wahl zu sichern. Herzlichen Dank für diesen Einsatz! Für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Landtagswahl gilt nicht zuletzt mein Dank auch den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung. Gerade sie waren in allen Wahllokalen die Stützen der Wahlvorstände.

Erneut gut besucht war vor zwei Wochen meine jüngste Bürgersprechstunde im Gasthaus Zum guten Born in Treis. Zu Beginn konnte ich gerade den Bewohnern der Streitkopf-Siedlung das millionenschwere Glasfaserausbauprogramm der Bundesregierung für alle unterversorgten Gebiete vorstellen. "Glasfaser bis ins Haus" wird's dort geben. Bandbreiten deutlich über 100 Mbit sind anschließend möglich. Unser Magistrat hat dem Glasfaserausbau speziell in der Streitkopf-Siedlung bereits zugestimmt. Allerdings muss dieser noch mit einem Zuschuss der Stadt Staufenberg absichert werden. Diesen Zuschussbetrag wird der Magistrat als Investitionsaufwand in den Entwurf des Haushaltsplans 2019 einstellen. Dann liegt es an unseren Stadtverordneten, im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen dieser sinnvollen Investition zuzustimmen. Die Bewohner des auf dem Weg liegenden Neubaugebiets Am Sonnenberg baten darum, auch sie an diese neue Glasfaserverbindung anzubinden.

Anschließend ging`s um den Straßenbau. Derzeit laufen die Kanalarbeiten in der Ringstraße auf Hochtouren. Bis zum Ende des Jahres dürften nicht nur diese, sondern auch die Straßenarbeiten erledigt sein. Anschließend werden Kellerüberflutungen in der tiefer liegenden Hohlstraße aber auch der Kirchstraße der Vergangenheit angehören. Und so ganz nebenbei erhalten die Anwohner der Ringstraße als kleine Entschädigung für die sicher nicht unerheblichen Einbußen der letzten Wochen eine neue Fahrbahndecke. Die Streitkopf-Bewohner forderten an dieser Stelle, die ausgewaschenen Straßenbankette des zu ihrem Wohngebiet führenden Wirtschaftsweges auszubessern, was an den gefährlichsten Stellen auch geschehen muss. Die Anwohner im Neubaugebiet Am Sonnenberg warten auf die Fertigstellung ihrer Straße. Diese planen wir von Seiten der Verwaltung für das kommende Jahr. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung müssen die dafür notwendigen Gelder im kommenden Haushalt allerdings noch bewilligen. Gleiches gilt auch für die teilweise Sanierung der Oberen Burgstraße. Hier will der Zweckverband Lollar-Staufenberg im kommenden Jahr den Kanal in Teilen sanieren. Anschließend soll die Straße in diesen Bereichen eine neue Decke erhalten. Wichtig ist mir bei allen zukünftigen Straßenbaumaßnahmen: Sie müssen mit Ausnahme etwaig notwendiger Hausanschlüsse für Wasser und Kanal für alle Anwohner kostenfrei durchgeführt werden.

Bei dem ebenfalls begonnenen Anbau zur Treiser Kindertagestätte (Kita) erwarte ich schon in den nächsten Wochen die Fertigstellung des Rohbaus. Anschließend wird über den Winter der Innenausbau stattfinden. Voraussichtlich zu Beginn des kommenden Kita-Jahres werden die Kinder in den Neubau "einziehen" können.

In der Sprechstunde hatte auch Gerhard Laucht als ehemaliger Chef der Polizeistation Grünberg Gelegenheit, das Projekt "Sicherheitsberater für Senioren" vorzustellen. Ehrenamtliche Sicherheitsberater wie Gerhard Laucht geben dabei ihr Fachwissen an interessierte Seniorinnen und Senioren weiter. Gerhard Laucht wird das Projekt in den kommenden Bürgersprechstunden noch in allen anderen Stadtteilen vorstellen.

Eher verhalten war die Diskussion zur Reaktivierung der Lumdatalbahn und der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) mit der Stadt Lollar. Bei der Lumdatalbahn heißt es nun zunächst einmal, den Eingang des vom Landkreis auf den Weg gebrachten Kostengutachtens abzuwarten. Ende dieses Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres wird allerdings die Firma Erletz den Einsatz eines Schnellbusses von Londorf über Allendorf/Lda., Treis und Daubringen bis zum Bahnhof in Gießen testen. Es bleibt abzuwarten, wie dieser angenommen wird. Zur gescheiterten IKZ Lollar-Staufenberg unterbreitete Senioren- und Behindertenbeauftragter Hans-Peter Gruber den Vorschlag, sich auch mal mit den Kommunen Allendorf/Lda. und Rabenau zu unterhalten, was sicher geschehen wird.

Intensiv warb ich gerade bei den jüngeren Teilnehmern um eine aktive Teilnahme am politischen Leben in Staufenberg. Stadtrat Rudolf Herzberger informierte über die Aufgaben, die ein Magistratsmitglied, ein Stadtverordneter oder ein Ortsbeirat hat. "Gestalten Sie ihre Zukunft aktiv mit, lassen Sie sich auf die Wahllisten setzen. Man muss heute nicht zwingend in einer Partei sein", verdeutlichte Herzberger. Diesen treffenden Worten kann ich mich nur vollumfänglich anschließen.
Schließlich war das geplante Rückhaltebecken zwischen Treis und Allendorf/Lda. ebenso noch ein Thema wie die Reaktivierung des Brunnens in der "Borneck". Hierzu konnte ich berichten, dass die Planungen zum Rückhaltebecken zwar laufen aber derzeit noch nicht alle für den Bau des Damms notwendigen Grundstückskäufe abgeschlossen werden konnten. Zum "Borneck-Brunnen" sagte ich Initiator Jürgen Lemp meine Unterstützung zu.

Insgesamt war auch diese Bürgersprechstunde wieder äußerst informativ. Ich kann Sie alle nur immer wieder bitten: Nutzen Sie diese Möglichkeit des direkten Kontaktes mit mir und besuchen Sie meine Bürgersprechstunden. Die nächste findet am 29. November um 19.00 Uhr in der "Waldschänke" in Daubringen statt.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Peter Gefeller
Bürgermeister

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