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Ersterwähnung von Treis im Jahr 1237 - 2012 feiert Treis 775 Jahre


Ersterwähnung von Treis im Jahr 1237
2012 - 775 Jahre Treis an der Lumda


In einer Urkunde der Gebrüder Konrad und Widukind von Merenberg vom 15. Dezember 1237 wird der Ort Treis an der Lumda
erstmals offiziell erwähnt. Das Original der Urkunde befindet sich heute im Staatsarchiv Würzburg. „Treyse“, also Treis und andere Orte werden in dieser Urkunde von dem Verkauf der Grafschaft Ruchesloh ausgenommen. Die Treiser können damit in diesem Jahr auf eine 775-jährige Ortsgeschichte zurück blicken und haben einen Grund zum Feiern!

Sehr wahrscheinlich ist die Ansiedlung erheblich älter als diese zufällige urkundliche Ersterwähnung. Besonders interessant ist
und war daher der Totenberg mit seinen archäologischen Befunden und Funden. Am 3. November wird Volker Hess aus Daubringen voraussichtlich um 11:00 Uhr im Gasthaus „Guten Born“ in Treis in einem öffentlichen Vortrag den aktuellen Stand der Regionalarchäologie auf dem Totenberg erläutern. Im Anschluss daran wird es eine Exkursion um und auf den Totenberg geben. Parallel soll eine kleine Ausstellung im „Guten Born“ eröffnet werden, die über mehrere Tage Beispiele zum archäologischen Fundmaterial vom Gipfelplateau präsentieren wird.

Der Ort Treis wird durch die Lumda geprägt und befindet sich beiderseits des kleinen Flüsschens. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert liegt in zentraler Spornlage und zwingt die Straße zu einem Bogen. Der Ort wurde über Jahrhunderte von der adeligen Familie Schutzbar genannt Milchling dominiert, die zwei Burgen bauten, eine südlich und eine nördlich der Lumda.
Das Flüsschen zu queren hatte im Ort also eine große Bedeutung.

Der Kernbereich der Siedlung liegt am rechten Flussufer entlang der Hauptstraße. Zum Jubiläumsjahr wird am Freitag, dem 26. Oktober, um 15 Uhr, von Bürgermeister Peter Gefeller das Treiser Wappen enthüllt werden, das an dem Anwesen Michel, gelegen an der neu errichteten Lumdabrücke, angebracht wurde. Das Wappen wurde von Edgar Mehl aus Treis gestaltet. Im Anschluss wird im Dorfgemeinschaftshaus Treis eine Fotoausstellung eröffnet. Gezeigt wird ein kleiner Ausschnitt der Fotos, die der Treiser Reiner Wisker gesammelt hat und zu Weihnachten auf einer CD herausbringen wird. Zusätzlich werden Fotos der Familie Roth/Müller und einige Stücke aus dem Stadtarchiv Staufenberg gezeigt werden.

Parallel dazu wird die Fotopräsentation zum Abriss und Aufbau der Lumdabrücke gezeigt, die Sabine Kamusella erstellt hat.
Die Ausstellung wird zusätzlich am Samstag und am Sonntag, 27. und 28. Oktober von 14 bis 17 Uhr für Interessierte offen stehen.




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