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Verbrennung von Gartenabfällen


Anforderungen an das Verbrennen landwirtschaftlicher und gärtnerischer Abfälle

Pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen, können im Rahmen der Nutzung dieser Grundstücke durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Einbringen in den Boden oder Kompostieren und außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, durch Verbrennen beseitigt werden.

Das Verbrennen ist zwei Werktage vor Beginn der örtlichen Ordnungsbehörde anzuzeigen. Die Anzeige muss enthalten:

1. Lage und Größe des Grundstückes auf dem die Abfälle verbrannt werden sollen
2. Art und Menge des Abfalls
3. Namen und Anschrift des Anmeldenden
4. Nennung einer weiteren (volljährigen) Aufsichtsperson


Grundsätzlich gilt, dass die pflanzlichen Abfälle nur unter ständiger Aufsicht bei trockenem Wetter von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr und samstags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr verbrannt werden dürfen. Die Abfälle müssen trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.

Folgende Mindestabstände sind einzuhalten:
1. 100 m von Wohngebäuden und vom Wald
2. 50 m von öffentlichen Verkehrswegen
3. 5 m zur Grundstücksgrenze


Ordnungswidrig im Sinne des § 61 Abs. 1 Nr. 5 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Schutzvorschriften beim Verbrennen landwirtschaftlicher oder gärtnerischer Abfälle zuwider handelt oder seiner Anzeigenpflicht nicht richtig nachkommt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.





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