Navigation überspringen
Fotovorschau und Logo ausblenden
Q-Navigator
Quick-Navigator:
Suche:

Kolumne 13/2019


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Idee eines Daubringer Dorfplatzes war von Beginn an ein großes Thema im Arbeitskreis der Dorferneuerung. Es sollte eine schöne, gerade für Dorffeste nutzbare Fläche zwischen Friedhof, Kirche und Kita entstehen. Ein weiterer Ort der Begegnung eben. Da die Fördermittel aus der Dorferneuerung jedoch nicht ausreichten, hatten wir das Projekt zwi-schenzeitlich leider zurückstellen müssen. Nun stehen wieder Fördergelder zur Verfügung, die eine Umsetzung des Dorfplatzes möglich machen. Deshalb konnte dieses Thema in den letzten beiden Wochen sowohl in den städtischen Gremien als auch im Arbeitskreis ernsthaft und erfolgreich beraten werden.

Mit dem Daubringer Dorfplatz soll eine ebene Fläche geschaffen werden, die den Friedhof mit dem Vorplatz der Kirche und dem Hof der gerade im Bau befindlichen DRK-Kita verbin-det. Dafür soll die Straßenfläche auf das Niveau des Gehwegs angehoben werden. Ram-pensteine am Anfang und am Ende sollen für ein Abbremsen der Verkehrsteilnehmer sorgen. Grünflächen sollen zudem eine Art "Trichter" bilden.

Auf dem Grundstück der Kirche soll ebenso wie auf dem DRK-Grundstück eine Freitreppe als verbindendes Element geschaffen werden. Die Pflasterung am Fuße der Treppe soll wie auch die der Stellplätze neu gestaltet werden. Die Kirchengemeinde hat hierzu schon ihre Zustimmung erteilt, was für die Gesamtgestaltung des Dorfplatzes enorm wichtig ist. Mein Dank gilt an dieser Stelle den Verantwortlichen der Ev. Kirche Daubringen mit Pfarrer Trau-gott Stein an der Spitze.
Der Dorfplatz wird rund 160.000 EUR kosten. Aus dem Dorferneuerungsprogramm können wir mit einer Förderung von 94.000 EUR rechnen. Der Restbetrag von 66.000 EUR verbleibt bei der Stadt. Ebenso wie zuvor schon die Mitglieder des HFA und des Arbeitskreises be-schlossen in dieser Woche nun auch die Stadtverordneten die Umsetzung dieses Projektes. Viele Daubringer dürfen sich daher schon heute auf ihren neuen Dorfplatzes freuen.

Aufgrund aktueller Beschwerden aus dem Wohngebiet Ruhestein möchte ich heute erneut auf die Regelungen zum Verhalten in verkehrsberuhigten Bereichen hinweisen. In der Stadt Staufenberg liegen mehrere Straßen innerhalb eines verkehrsberuhigten Bereichs. Diese Bereiche sind durch das Verkehrszeichen 325 gekennzeichnet, welches bereits 1980 in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen worden ist. Das blaue rechteckige Schild zeigt in weißer Aufschrift ein spielendes Kind mit Ball, einen Fußgänger, ein Auto sowie ein Haus. Mit der Einführung dieses Verkehrszeichens sollten die sonst bevorrechtigten Fahrzeuge ihre Dominanz verlieren. Die wichtigste Regel dabei ist: Jeder Fahrzeugführer darf den gesamten Bereich nur mit Schrittgeschwindigkeit befahren! Schrittgeschwindigkeit bedeutet ein Fahren nicht schneller als 7 km/h. Genau hieran halten sich ganz viele Verkehrsteilnehmer leider nicht. Durch ihr zu schnelles Fahren behindern oder gefährden sie gar Fußgänger. Sehr oft handelt es sich bei diesen um Kinder. Gerade die dürften aber die gesamte Breite der Straße zum Spielen nutzen. Auch das wird von vielen Fahrzeugführern oft missachtet.

Der verkehrsberuhigte Bereich ist eine Mischverkehrsfläche eigener Art, in der bewusst auf eine Aufteilung zwischen Fahrbahn und Gehweg verzichtet wird. Gewünscht ist ein friedliches und verkehrssicheres Nebeneinander. Eine Gefährdung anderer ist auszuschließen. Aus Unkenntnis wird immer wieder eine weitere Regelung missachtet: Wer den verkehrsbe-ruhigten Bereich verlässt, für den gilt nicht "rechts vor links". Vielmehr muss er oder sie die Vorfahrt des anderen Verkehrsteilnehmers stets beachten - wie bei einer Ausfahrt aus einem Grundstück auch.

In den nächsten Wochen werden wir nun zum einen hier in den Staufenberger Nachrichten wiederholt auf die Regelungen in verkehrsberuhigten Bereichen hinweisen und zum anderen in diesen Bereichen auch wieder verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durchführen. Gerade auf Letztere weise ich bereits heute ausdrücklich hin. Die Anwohner in den ver-kehrsberuhigten Bereichen werden gebeten, diese Information an ihre Nachbarn weiterzugeben.

Der Landkreis Gießen legt eine neue Imagebroschüre auf. In dieser soll natürlich auch unsere Stadt Staufenberg vorgestellt werden. Hierzu habe ich gemeinsam mit unserer Verwaltung folgenden Text entworfen:
"Naturnah im Lumdatal eingebettet liegt Staufenberg im Nordteil des Landkreises. Über der Einmündung des Lumdatal ins Lahntal liegt das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Staufenberg, bestehend aus Ober- und Unterburg sowie dem 600-jährigen Torturm. In Treis steht die zweite Burg der Kommune, die Wasserburg. Auf Grund seiner zahlreich vorhandenen Fachwerkhäuser zählt Treis mit zu den schönsten Ortschaften des Lumdatal. Weitere Stadt-teile sind Mainzlar und Daubringen, deren Ersterwähnung im Codex Eberhardi zu finden ist. Diese Notizensammlung stammt aus der Regierungszeit des Fuldaer Abtes Baugulf, der von 780 bis 802 gelebt hat.

Staufenberg liegt verkehrsgünstig an der B 3a zwischen den beiden Universitätsstädten Marburg und Gießen. Gerade aufgrund seiner vielen Einkaufsmöglichkeiten ist Staufenberg als Wohnstandort sehr beliebt. Wälder, Wiesen und Äcker rund um Staufenberg bieten zudem Ruhe und Erholung von Lärm und Hektik des Alltags. Die ausgewiesenen Rad- und Wanderwege in und um Staufenberg verbinden das Lumda- und Lahntal bis weit in die umliegenden Landkreise hinein und ermöglichen Freizeitsportlern zahlreiche Aktivitäten.

In den vier Stadtteilen gibt es hervorragend ausgestattete Kindertagesstätten mit einer ganz-tägigen Betreuung vom ersten Lebensjahr an. Ergänzt wird dieses Angebot für die Heran-wachsenden durch eine sehr gute Arbeit des Staufenberger Kinder- und Jugendbüros.

Für die älteren und möglicherweise nicht mehr so mobilen Bürgerinnen und Bürger bietet die Stadt Staufenberg ergänzend zu dem gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr ein spe-zielles Angebot an: Einmal pro Woche fährt der Staufenberger Bürgerbus zu festen Zeiten in die Vitale Mitte zu vielfältigen Einkaufs- und Dienstleistungsangeboten im Zentrum der Stadt.
Das rege Vereinsleben der Stadt bietet ergänzend für alle Interessen und für jedes Alter ein vielfältiges Angebot an Freizeit, Sozialem, Kultur und Sport. Donnerstags gibt es in der Vita-len Mitte zudem einen kleinen Wochenmarkt. So ist Staufenberg aufgrund der sehr gut ent-wickelten Infrastruktur für alle Generationen attraktiv.

Zu guter Letzt lockt der alljährlich zu Fronleichnam stattfindende Staufenberger Krämermarkt rund um das Stadttor in der historischen Altstadt eine Rekordzahl an Besuchern aus dem ganzen Landkreis Gießen und darüber hinaus nach Staufenberg."
Ihre Meinung zu diesem Text ist nun gefragt. Haben wir die richtigen Worte gefunden oder gar etwas vergessen? Teilen Sie mir Ihre Ideen mit. Gerne werden wir versuchen, diese noch in den Vorstellungstext einzuarbeiten.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Peter Gefeller
Bürgermeister


  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung